SSV Ludwigshafen Fliegen in der Rheinebene

Segelfliegen

Segelfliegen

Segelflugzeuge brauchen zum Fliegen keinen Wind. Sie fliegen auch und genauso gut, wenn es windstill ist. Beim Segelfliegen werden Aufwinde ausgenutzt, deren Energie in Höhe oder Geschwindigkeit umgesetzt wird.
 
Beim Start wird das Segelflugzeug mithilfe einer Winde oder eines Motorflugzeuges auf die sogenannte Ausklinkhöhe gebracht. Das Segelflugzeug setzt diese Höhe dann in Flugstrecke um. Damit das Flugzeug nicht gleich wieder landen muss, wenn die Ausklinkhöhe verbraucht ist, versucht der Segelflieger während des Flugs Thermik zu finden. Thermik ist von der Sonneneinstrahlung erwärmte Luft, die vom Boden aufsteigt. Diese aufsteigende Luft nutzt der Segelflieger, durch ständiges Kreisen bleibt er innerhalb des Aufwindes und steigt mit ihm. Beim Streckenflug verbraucht er die gewonnene Höhe wieder, gleitet zum nächsten Aufwind, gewinnt dort wieder Höhe und gleitet zum übernächsten Aufwind. Auf diese Weise sind Flüge über mehrere Stunden und Hunderte von Kilometern möglich.
Findet er keine Aufwinde mehr, muss der Segelflieger landen. Nicht immer ist in diesem Moment der eigene oder ein fremder Flugplatz in der Nähe. Dann macht man eine sogenannte Außenlandung. Der Pilot entscheidet sich für ein ebenes Feld, auf dem er landen kann. Insbesondere bei Wettbewerben, bei denen größere Strecken zu fliegen sind, kommen solche Außenlandungen häufiger vor. Das Segelflugzeug wird dann abgebaut, in einen Anhänger eingeladen und wieder zum Flugplatz zurückgebracht.
 
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