SSV Ludwigshafen Fliegen in der Rheinebene

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Alle wieder zuhause!?

Ligabericht zur 14. Runde: Die Wettbewerbe und Fluglager der letzten Wochen gingen zu Ende. Einige Segelflieger verbrachten den Samstag noch im zähen Urlaubsverkehr auf der Autobahn. In Dannstadt konnte der erste Rundentag aber genutzt werden, wenn auch das Wetter keine größeren Strecken, sondern nur JoJo-Flugwege im Heimatrevier zuliessen. Am Sonntag sollte es dann gar keine Thermik über dem Segelflugparadies Lu-Da geben.

Schnellste für das SFZ-Team waren Fritz Thiessen/Stefan Kuse im DuoDiscus XLT (FT, 79km/h). Die beiden holten zunächst bis zum Donnersberg gegen den Nordwest-Wind Anlauf und flogen dann mit Rückenwind bis ins Enztal im Nordschwarzwald, wo Stefan sein Zuhause hat.

Andreas Schottmüller in der Kestrel (2T) und Lutz Hildebrandt im Discus-2c/18 (3H) vermaßen im Teamflug noch einmal die Heimstrecke zwischen Lambrecht im Pfälzerwald und Sinsheim im Kraichgau. Mit indexkorrigierten 73 bzw. 71 km/h flogen sie schneller als das Junioren-Team Yannick Reichenberger/Max Engisch im DuoDiscus (DL, 65 km/h), die erst etwas später in die Luft kamen und dann im verbliebenen Zeitfenster die beste Thermik zwischen Sinsheim und Landau fanden.

Während es am Samstagabend noch nach einem zweistelligen Punkteergebnis aussah, wurde das Team am Sonntag von einigen Mannschaften aus Süddeutschland noch verdrängt, so dass für Runde 14 nur sechs Punkte in die Gesamtbilanz flossen. Platz 7 als Zwischenstand und noch 5 Runden bis zum Saisonfinale – Spannung pur in der 2. Bundesliga (Runde/Tabelle)!

Quer verteilt durch die Republik

Stendal, Schwandorf und Dannstadt – das waren die drei Startorte des SFZ-Teams für die 13. Runde.

Schon eine Woche verbrachten eine Vielzahl der Dannstadter Segelflieger ihr Sommerlager beim (ehemaligen?) Tabellenführer der 2. Liga, unseren Freunden aus Schwandorf. Wie überall in der Republik hatten die ersten Juli-Tage ein buntes Potpourri an Wetterkapriolen zu bieten. Am Samstag schafften es dann vier Dannstadter von Schwandorf aus einen Wertungsflug zu platzieren. 

Teamleader war wieder einmal Peter Mangold, der die Vereins-LS8 (L8) bewegte und sich aus der Oberpfalz Richtung Thüringerwald kämpfte. Sein Kommentar: „erst alles Mist, dann ging’s so“. Immerhin 106 km/h standen auf Peters Uhr.

Mit in Schwandorf gestartet waren auch Lutz Hildebrandt/Reinhardt Hähndel im DuoDiscus (DL) und Klaus Dibbern mit der LS 6 (WK). Ihnen gelang der Anschluss an den Thüringer nicht, was sich in deutlich geringeren Schnittgeschwindigkeiten niederschlug.

Frank Fröhlich/Andrea Abt verbrachten die Runde in Sachsen-Anhalt bei der DSM in Stendal. Mit der ASG32Mi zwar chancenlos in der Deutschen Meisterschaft gegen die EBs und Nimben gelang am Samstagnachmittag doch eine Mini-Racing-Aufgabe über 197 km. Keine großen Schnitte, aber mit 76 km/h wichtige Zähler für das Mannschaftsergebnis.

Von den Daheimgebliebenen in Ludwigshafen-Dannstadt schafften es Peter Höll/Fritz Thiessen mit dem DuoDiscus XLT (FT) unter die Top 3 der Mannschaftswertung. Erst spät ging es in der schwül-heißen Luftmasse los, aber die Heimstrecke zwischen Pfälzer- und Odenwald ermöglichte einen langen Schenkel Richtung Osten, so dass die beiden 77 km/h zum Teamergebnis beitragen konnten, bevor es dann ab Möckmühl wieder mit Turbo-Energie nach Hause ging.

Mannschaft-Fazit: Vierzehn Punkte für die Leistung in Runde 13, die Gesamtplatzierung konnte verteidigt werden. Die Urlaubsflieger bleiben noch eine Woche in der Oberpfalz. Vielleicht bietet sich ja in Runde 14 auch ohne Eigenstarter eine Chance auf Anschluss an die Rennstrecken an der Grenze zu Tschechien (Runde/Tabelle).

Dannstadter Vergleichsfliegen 2017 erfolgreich beendet

[Pressemeldung] An Himmelfahrt begrüßten die Sportleiter Peter Franke und Peter Mangold die 47 teilnehmenden Mannschaften aus Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg zum 32. Dannstadter Vergleichsfliegen. In diesem Jahr konnten durch Änderungen im Ablauf 20 Prozent mehr Flugzeuge als bisher teilnehmen. „Trotzdem waren alle Plätze schon 20 Minuten nach Freischaltung der Anmeldeliste Mitte Januar vergeben. Das große Interesse freut uns und die Neuregelungen haben sich sehr bewährt“, erklärt Reinhardt Hähndel, Vorsitzender des SSV Ludwigshafen, der den Wettbewerb zusammen mit dem Nachbarverein SFG Giulini ausrichtet.

Ziel des Wettbewerbes ist es, durch geschickte Nutzung der Thermik eine vorgegebene Strecke in möglichst kurzer Zeit abzufliegen. Der schnellste Pilot einer Aufgabe ist Tagessieger, die Punkte aller Wettbewerbstage werden am Ende addiert und ergeben den Gesamtsieger.

Das lange Wochenende über Himmelfahrt bescherte den Piloten der Gemischten Klasse vier und den Piloten der Clubklasse drei Wertungstage. Grundlage war ein Hoch, das Wettermann Alfred Perlich rechtzeitig zum Wettbewerb über Großbritannien entdeckte. Die Wettbewerbsleitung richtete die Tagesaufgaben entsprechend aus und schickte die Piloten um Vielecke im Rheingraben und bis in den östlichen Odenwald mit 200 bis 300 km Streckenlänge.

Die zweite Hälfte des Wettbewerbs, das Pfingstwochenende, bescherte dem Teilnehmerfeld ein großes Tief über dem Atlantik mit Kaltfront, Schauern und Gewittern. Letztlich starteten nur die Piloten der Clubklasse zu einem weiteren Wertungstag.

Die Siegerehrung fand am folgenden Freitag im Beisein von Vertretern der Orts- und Verbandsgemeinde, des Rhein-Pfalzkreises sowie des Luftsportverbandes Rheinland-Pfalz statt.

Bei der Clubklasse standen die Piloten Florian Spath aus Pirmasens, Björn Wagner aus Neustadt sowie Felix Maier aus Bensheim auf dem Siegertreppchen. In der Gemischten Klasse gewann Vorjahressieger Henrik Bieler aus Landau knapp vor Johannes Dibbern aus Dannstadt und Marc Schick aus Neustadt (Wertung bei soaringspot)

Das Dannstadter Vergleichsfliegen ist ein Wettbewerb im Streckensegelflug für Einsteiger und Fortgeschrittene. Viele der heute erfolgreichen und überregional bekannten Piloten haben bei diesem Wettbewerb in Dannstadt ihre ersten Streckensegelflug-Erfahrungen gesammelt. Er findet traditionell an den beiden langen Wochenenden an Christi Himmelfahrt und an Pfingsten statt.

Wieder mehr Konzentration auf die Liga!

Ligabericht zur 9. Runde: Nachdem am Freitagabend mit der Siegerehrung das 32. Dannstadter Vergleichsfliegen unfallfrei beendet wurde, hieß es am Samstagmorgen wieder zeitig die Bundesliga-Rennmaschinen an den Startpunkt zu schaffen. Denn alle drei Dannstadter Teams hatten den Samstag als einzigen Flugtag der Runde ausgemacht, der Andrang an der Wassertankstelle war entsprechend groß. Für den Sonntag drohte eher drückend heißes Badewetter in der Rheinebene.

Ganz früh gab es durch die hohe Bodenfeuchte erst mal Nebelschwaden, gegen 11:30 Uhr lag die Basis dann endlich bei knapp 1.000 m an der Haardtkante und Fritz Thiessen mit dem DuoDiscus XLT „FT“ startete als erster für das Team SFZ. Ein „enges Pattern“ rechtsherum um den Frankfurter Luftraum brachte ihn wieder zurück nach Dannstadt, der Taunus lieferte die beste Thermik und einen 80er Schnitt. Schneller war für das SFZ nur Peter Mangold, der sich die Vereins-LS7 „CH“ geschnappt und aus der niedrigen Rheintal-Thermik über den Pfälzer Wald an die Dillinger Hütte gezaubert hatte. Von dort dann mit leichter Rückenwindkomponente an die Odenwaldkante ergab einen 89er Schnitt. Frank Fröhlich mit der „SKY“ (ASH31-18) kämpfte vom Mosenberg aus mit größeren Abschirmungen, zwischen Stadtallendorf und Sontra standen dann 77 kmh auf der Uhr.

Erfreulich die große Mannschaftsbeteiligung am Samstag – acht Flüge in der Wertung: alte Hasen wie Trainer Peter Franke (Hornet „B“) zogen Hoffnungsträger wie Konstantin Dibbern (LS8 „L8“) oder Liga-Neulinge wie Gregor Sturm/Tobias Zilkens (DuoDiscus „DL“) mit in das Bundesliga-Feeling. So macht das Spaß, auch wenn uns die Rennstrecken-Piloten mal wieder zeigten, was schnelle Flüge sind (Runde/Tabelle)!

Magere Ausbeute

Ligabericht zur 7. Runde: Hitze, müde Luftmassen und das erste Wertungswochenende des Dannstadter Vergleichsfliegens, in das fast alle Piloten des SFZ in irgendeiner Form eingebunden waren, bildeten die Rahmenbedingungen für das vorletzte Wochenende. In die Wertung flogen Peter Mangold (LS7 „CH“, 88,45 km/h), Frank Fröhlich (ASG 32 Mi „63“, 63,68 km/h) und Dominik Lott (LS8 „L8“, 60,17 km/h). Rundenplatz 20 und ein Punkt ergaben Tabellenplatz 4.

Ligabericht zur 8. Runde: Unwetterwarnungen, heftige Niederschläge und das zweite Wertungswochenende des Dannstadter Vergleichsfliegens waren die negativen Vorzeichen für die Ligarunde des vergangenen Wochenendes. Prompt konnte keine Wertung erflogen werden, null Punkte sorgten für ein deutliches Abrutschen in der Tabelle auf Platz 10.

Halbzeit beim Segelflugwettbewerb

[Pressemeldung] Eine gute Tradition: An den beiden langen Wochenenden von Himmelfahrt und Pfingsten findet in diesem Jahr zum 32. Mal das Dannstadter Vergleichsfliegen statt. Der Wettbewerb ist mit 50 Flugzeugen ausgebucht. Zur Halbzeit des Segelflugwettbewerbs stehen bereits vier Wertungstage in den Flugbüchern der Teilnehmer.

Die Wettbewerbsleitung richtet die Tagesaufgaben immer nach den zu erwartenden Wetterbedingungen aus. Es handelte sich während des ersten Wochenendes um Vielecke im Rheingraben und bis in den östlichen Odenwald von 200 bis 300 km Streckenlänge. Der Startphase der Segelflugzeuge ist je nach Wetterlage zwischen 11:30 und 13:00 Uhr und dauert rund eineinhalb Stunden. Ziel des Wettbewerbes ist es, durch geschickte Nutzung der Thermik eine vorgegebene Strecke in möglichst kurzer Zeit abzufliegen. Der schnellste Pilot einer Aufgabe ist Tagessieger, die Punkte aller Wettbewerbstage werden am Ende addiert und ergeben den Gesamtsieger.

Nach dem ersten Wochenende führt in der Clubklasse Florian Späth aus Pirmasens, gefolgt von Stefan Rogoll aus Idar-Oberstein und Björn Wagner aus Neustadt/W. In der Mixed-Klasse liegt Vorjahresgewinner Hendrik Bieler aus Landau vorn, gefolgt vom SSV-Piloten Johannes Dibbern und Marc Schick aus Neustadt/W..

Die zweite Wettbewerbs-Hälfte mit drei möglichen Wertungstagen fliegen die Piloten an Pfingsten. Zuschauer sind rund um den Flugplatz Ludwigshafen-Dannstadt mit seinen beiden dort ansässigen Vereinen, dem Segelflugsportverein Ludwigshafen und der Segelfluggruppe Giulini, immer gerne gesehen. Es besteht auch die Möglichkeit, sich ausführlich über den Segelflugsport und die Ausbildung zum Segelflieger zu informieren. Fragen? E-Mail an info@ssv-ludwigshafen.de genügt.

Trotz vieler Teilnehmer nur Trostpünktchen

Ligabericht zur 6. Runde: Der Samstag wurde vorab als der deutlich schlechtere Rundentag ausgemacht. So lies sich nur Norman Stirbu mit der LS8 „D9“ an den wolkenverhangenen Pfälzer Himmel schleppen. An der Bergstraße erreichte er die entscheidenden Kilometer, um die Wertung (59,0) aufzumachen.

Sonntagfrüh machte sich die Platzenge der nach intensiven Regenfällen von Wasserlöchern übersäten Spielwiese auf der Dannstadter Höhe unangenehm bemerkbar. Disziplin gehört eben auch mit zum Segelfliegen. Danke an Charly Müller, der uneigennützig auf einen frühen Segelflugstart verzichtete und stattdessen mit der zweiten Remo half, die Kameraden in die Luft zu bringen.

Die Taktik der Zweitliga-Mannschaft, erst in der 2. Schleppwelle bei angestiegener Basis und besten Steigwerten auf Strecke zu gehen, ging diesmal nicht auf. Die Thermik zwischen Pfälzerwald und Odenwald konnte mit den Rennstrecken der Republik nicht mithalten. Doch den weiten Anflug auf die Alb riskierten die Wenigsten.

Schnellster in Runde 6 waren Dennis Parkins (ASW20 „6&W“, 91,2), der im Team mit Andreas Schottmüller (LS7 „CH“, 86,6) unterwegs war, und als Zweitplatzierter Peter Franke (Hornet „B“, 90,3). Zwölf Piloten haben sich für das Team diesmal in die Wertung eingetragen; die größte Strecke schaffte Senior Fritz Thiessen, der sich in gut acht Stunden um Stuttgart herumkämpfte. In der guten Thermik über der Alb war er dann ohne Copilot und Wasserballast einfach zu leicht für tolle Schnitte.

Fazit: Motivation hoch, Resultat mager – das können wir besser (Runde/Tabelle)!

Den Samstag verschlafen, am Sonntag heftige Gewitter-Ritte!

Ligabericht zur 5. Runde: Obwohl die Schauertätigkeit am Samstag deutlich lokaler vonstatten ging als erwartet hatten die meisten SFZ-Piloten doch auf den Sonntag gesetzt. Nur Andreas Schottmüller war in die LS7 gehüpft und notierte über 1,5 Stunden schon mal einen Wertungsflug.

Sonntagfrüh konnte man dann glauben, das 32. Dannstadter Vergleichsfliegen sei um ein paar Tage vorgezogen. Die Startaufstellung der drei Liga-Teams war beeindruckend. Nur die Schleppis waren unterbesetzt, sodass auch die G109 für die wasserunbelasteten Clubbies zum Einsatz kam.

Unseren Oldie Fritz Thiessen hielt es nicht am Boden, er starte als Erster und meldete bald 1.600 m Basis über dem Pfälzer Wald. Bis die Meute dann in der Luft und an der Haardtkante war standen schon mehrere Schauer über der tiefgrünen Waldlandschaft.

Aufgabe war es dann, die 2,5 Stunden voll zu machen, möglichst wenig Wasser einzusammeln und doch die Steiggebiete vor den Schauern konsequent zu nutzen. Andreas, diesmal mit der Kestrel unterwegs, musste bei 6m/s einsehen, dass gute Störklappen nicht nur im Endteil nützlich sein können.

Die schnellsten im Team waren diesmal Peter Mangold (LS8 „L8“, 95,3), Peter Franke (Hornet „B“, 88,2) und Bernd Schwehm mit Co Lutz Hildebrandt (ASG 32 Mi „63“, 88,0).

Auch der Dannstadter Flugplatz wurde von einer kräftigen Zelle mit Starkregen und heftigen Böen bei hochvoltiger Beleuchtung bedacht, sodass nicht alle den Heimflug antreten konnten. Schleppi Walter Decker staunte aber nicht schlecht, als einige Youngster den servierten Burger einem frühzeitigen Rückschlepp vorzogen und ihn erst mal zum nächsten Flugplatz schickten!

Fazit: 271 km/h und 15 Punkte auf das Liga-Konto – tolle Team-Leistung (Runde/Tabelle)!

Eindrücke vom 2. Kennenlerntag 2017

Drei Interessenten, teils auch in familiärer Begleitung, verbrachten am vergangenen Samstag einen spannenden Tag beim SSV Ludwigshafen auf dem Segelfluggelände in Dannstadt. Unter Anleitung von Chef-Fluglehrer Peter Mangold nahmen sie auf dem vorderen Sitz im doppelsitzigen Segelflugzeug Platz und erstmals den Steuerknüppel selbst in die Hand. Trotz wechselhaften Wetters konnten sie so direkt einen rasanten Windenstart erleben und die Kraft der Thermik spüren.

Der dritte und letzte Kennenlerntag findet am Samstag, 17. Juni, ab 09:00 Uhr statt. Eine Anmeldung mit Angabe von Name, Adresse und Alter ist ab sofort unter info@ssv-ludwigshafen.de möglich. Die Teilnehmer erwartet Wetterbriefing, Einweisung in die Platzverhältnisse und Segelflugzeuge und drei Trainingsflüge im Windenstart. Der Kostenbeitrag für dieses Erlebnis beträgt € 49,00.