SSV Ludwigshafen Fliegen in der Rheinebene


Nervenaufreibende Hängepartie!

Ligabericht zur 18. Runde: Dass der Samstag nur durch seine Niederschlagsmengen glänzte, das war ja nichts Neues für diese Saison. Anfangs konnte man noch auf etwas Hangwind an der Bergstraße hoffen, aber schließlich blieben in Dannstadt die Hallentore zu.

Am Sonntagmorgen versprachen die Wettermodelle besseres Streckenwetter, in der Rheinebene wurde das aber zu einer nervenzehrenden Warterei.

Nach dem Motto „stets bemüht“ legte Andreas Schottmüller des Sonntags noch mit der Schwabbelscheibe Hand an die LAK-12. So sollte es dann flutschen: Andreas war um 14:40 Uhr im Schlepp und schaffte mit der KT scheinbar mühelos den Anschluss an die Thermik im Nordwesten; er kam mit 61km/h als Teambester wieder zurück.

Wie schwierig es wirklich war zeigt sich an der Leistung von Trainer Peter Mangold: Mit der LS8 (L8) erst abgesoffen, dann Stromausfall und beim dritten Versuch schon für außengelandet erklärt! Bis seine Wertungsstrecke über dem Nordpfälzer Bergland für einen 60er Schnitt reichte, musste er die frühe Beinahe-Außenlandung erst ausmerzen und dann die Thermikdauer voll ausreizen. Chapeau!

Gegen 15 Uhr wollten es auch Yannick Reichenberger und Lutz Hildebrandt im DuoDiscus (DL) wissen. Auf dem Satellitenbild zeigte sich, dass es an Hunsrück und Taunus besser sein sollte. Den Kurs weiter nördlich übers Nahetal angelegt, wurde es am Nordrand der ED-R-Baumholder aber zu schwierig, schließlich blieb nur der Rückzug nach Idar-Oberstein. Bei Schwenkbraten oder Rumpsteak lässt sich dort ja gut auf den Rückholer warten. Schade nur, dass es nicht zur Mindestwertung gereicht hatte.

Dadurch, dass wir keine drei Flüge in die Wertung brachten, wurde das Rundenziel klar verfehlt. Dennoch konnten wir zehn Punkte dem Mannschaftskonto hinzufügen. Das lässt uns für das Finale noch alle Chancen auf einen Aufstiegsplatz in den eigenen Händen! Petrus: Wie wäre es zum Schluss mal mit besserem Wetter für alle? Wir werden sehen (Runde/Tabelle)!