SSV Ludwigshafen Fliegen in der Rheinebene

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Gut platziert beim Jugendvergleichsfliegen 2016

Teilnehmer Jan Kiefer berichtet: „Vergangenes Wochenende nahm die Jugend beider Segelflugvereine gemeinsam am rheinland-pfälzischen Jugendvergleichsfliegen in Worms teil. In zwei Teams mit jeweils drei Piloten trat sie gegen 14 andere Mannschaften aus dem gesamten Bundesland an.

Der Wettbewerb startete am Samstag bereits bei Sonnenaufgang. In drei Durchgängen mussten die Piloten zeigen, was sie fliegerisch können. Im Minutentakt starteten und landeten die Segelflugzeuge, während eine Jury die Flüge bewertete. In jedem Durchgang mussten bestimmte Flugfiguren vorgeführt werden, jeder kleine Fehler kostete wertvolle Punkte.

Als Belohnung wartete am Samstagabend nach einem langen und heißen Tag die Party im Hangar, am Sonntag folgte die Siegerehrung. In der Mannschaftswertung belegte das Team „Paradiesvögel“ den 2. Platz, das Team „SFZ Dannstadt“ den 10. Platz. Auch in der Einzelwertung schnitten die Teilnehmer gut ab, vier Piloten aus Dannstadt konnten sich in den Top 12 platzieren.

Für die direkte Qualifikation zum Bundesjugendvergleichsfliegen in Bremen hat es aber leider nicht gereicht. Konstantin Dibbern belegte Platz 4 und damit den ersten Nachrückerplatz. Fazit der Dannstadter: Alles in allem war es ein vom LSV Osthofen super durchorganisiertes Turnier, alle hatten ihren Spaß – egal, ob als Helfer oder Pilot.“

Erfolg beim Jugendvergleichsfliegen

Beim Rheinland-Pfälzer Jugendvergleichsfliegen vom 21. bis 23. August 2015 in Wershofen/Eifel erreichte die Mannschaft des SFZ I Ludwigshafen-Dannstadt den 3. Platz in der Teamwertung hinter dem Aeroclub Trier & Konz und der SFG Wershofen. Johannes Dibbern löste als Drittplatzierter in der Einzelwertung die Fahrkarte zum Bundesentscheid auf dem Klippeneck.

Zum erfolgreichen Abschneiden trugen auch Jan Kiefer (Platz 7) und Dominic Sailler (Platz 10) bei. Die Mannschaft des SFZ II Ludwigshafen-Dannstadt belegte einen guten 5. Platz. Wir gratulieren!

Karibik-Feeling und Feuerwerk

Das Bergfest unseres diesjährigen Fluglagers war die Beachparty, die die SSV-Jugend veranstaltete. In einer tropischen Samstagnacht sorgten die passende Deko, coole Cocktails und karibische Klänge für richtiges Urlaubs-Feeling. Unter dem Motto: „Create your own Hotdog“ entstanden zudem wahrlich großartig belegte Brötchen. Ein Limbo-Tanz-Wettbewerb und das anschließende Feuerwerk (Danke an Peter T.) bildeten einen perfekten Abschluss des Abends. Vielen Dank an die Jugend für ihren tollen Einsatz!

SG 38-fliegen

Johannes Dibbern berichtet: „Es gibt jedes Jahr eine von der Luftsportjugend Rheinland-Pfalz organisierte Herbst-Aktion. Dieses Jahr bestand sie im SG 38-Fliegen auf der Wasserkuppe. Die SG 38 ist ein Gleitflugzeug aus den 30er-Jahren und wurde seinerzeit für die Anfängerschulung eingesetzt. Nach drei Stunden Fahrt kamen wir drei Dannstadter Jugendliche dort an und es gab gleich etwas zu essen. Danach bezogen wir unsere Zimmer und es entwickelte sich ein geselliger Abend mit den anderen Rheinland-Pfälzern.

Am nächsten Morgen sollte eigentlich schon früh mit der SG 38 gestartet werden, allerdings wurde dies durch dichten Nebel verhindert. Deshalb besuchten wir zunächst das Deutsche Segelflugmuseum, in dem man eine Vielzahl an historischen Segelflugzeugen besichtigen kann. Gegen Mittag löste sich dann der Nebel auf und wir zogen die SG 38 per Traktor an den Süd-West-Hang der Wasserkuppe, wo der Wind direkt auf dem Hang stand. Das versprach schon einmal „lange“ Flüge. Nach einem kurzen Briefing gingen die ersten Starts per Gummiseil raus, bei denen wirklich jeder Mann gebraucht wird.

Es braucht nämlich 16 Leute, um das Gummiseil auszuziehen und vier Personen, um die SG 38 festzuhalten. Auf Kommando lässt die „Haltemannschaft“ los und der Gleiter erhebt sich in die Lüfte. Das ist zwar kein besonders langes Erlebnis, dafür macht es aber umso mehr Spaß.

Am Ende des zweiten Tages, nach dem jeder zwei Starts absolviert hatte, gab es noch eine kleine Siegerehrung, bei der jeder eine Urkunde mit seiner Leistung erhielt. Der Rekord lag bei etwas über einer Minute Flugzeit in zwei Flügen …“