SSV Ludwigshafen Fliegen in der Rheinebene

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SFZ Ludwigshafen: Mit Vollgas in die erste Liga!

Ligabericht zur 19. Runde: Zur finalen Runde war das SFZ-Team motiviert bis in die Flächenspitzen. Der Sieg der Bad Nauheimer Kameraden in Runde 18 hatte uns so richtig wachgerüttelt. Die Wettermodelle sprachen für einen sehr gut fliegbaren Streifen direkt über der Pfalz, trotzdem wurde auch in der Nacht auf Samstag noch das letzte Wetter-Update begutachtet. Ab 7:30 Uhr waren die Flieger gesteckt, mit Gummistiefeln und wasserdichter Jacke. Die hochnebelartige Bewölkung wollte sich nur langsam in Cumuli verwandeln; bis die Basis bei dem einsetzenden Westwind dann endlich anstieg war noch viel Geduld gefragt. Diverse Entspannungsmethoden kamen zum Einsatz, von Heavy Metal bis Caffee Latte.

Ab 12:40 Uhr legte Peter Mangold (LS 8, L8) die Spur für die nachfolgenden Teammitglieder: Aus der Rheinebene gegen den kräftigen Wind bis nach Frankreich und dann ab mit dem Rückenwind soweit es ging. Peter drehte erst in Gößweinstein wieder um, als der Liga-Schnitt auf 119 km/h angewachsen war.

Kurz hinter der Grenze bei Bitche trafen sich auch die zwei Dannstadter ASGs: teamübergreifend trieben LEO und 63 der Wolkenautobahn Richtung Nürnberg entlang den Kurbelanteil auf einstellige Werte. Für das SFZ loggerten Bernd Schwehm und Roland Fricke in der ASG32Mi den Topwert von 129 km/h.

Dritte auf dem Mannschafts-Treppchen wurden Yannick Reichenberger und Dominik Lott im DuoDiscus 1st.Gen (DL). Ein kleiner Absitzer nach der Rückenwind-Wende bremste sie nach furiosem Ritt auf 118,83 km/h.

Etwas überraschend war der Sonntag dann mit noch besserer Straßenthermik gekrönt, allerdings ohne den Anlauf über dem Pfälzer Wald ging es meist südlich an Nürnberg vorbei. Kleine Enttäuschung bei Konstantin Dibbern, der sich auf dem Vordersitz der ASG32 auch weit Richtung Osten aufmachte und dann beim Rückweg auf die Rechenleistung seines Copiloten verließ: leider um 1 km/h am dritten Platz vorbei!

Am Samstagabend stand die Mannschaftsbestleistung schon fest und auch am Sonntag konnte kein anderes Team der Liga die 367 Speedpunkte mehr toppen: Rundensieg und Aufstieg!

Mitgerissen von der phantastischen Teamleistung klapperte Schatzmeister G. Guhmann am späten Samstagabend noch die Supermärkte ab, damit am Sonntag schon mal eine kleine Aufstiegsfeier laufen konnte.

Die Beteiligung aller Dannstadter Segelflieger am Liga-Finale war beeindruckend: 27 Flugzeuge waren für die drei Liga-Teams im Rennen, gesteuert von 17-79-jährigen Flugbegeisterten. Wie fast überall auf den Segelflugplätzen müssen wir noch an der Frauenquote arbeiten. Aber unsere „Jung-Frauen“ stehen schon unübersehbar in den Startblöcken für die nächste Liga-Saison!

Höchsten Respekt zollen wir unserem Senior Fritz Thiessen, der in seinem achtzigsten Lebensjahr noch eine wahnsinnige Motivation in den DuoDiscus XLT bringt und zum Finale fast 14 Stunden für das Team im Cockpit saß!

Für alle Dannstadter also eine super Liga-Saison: SFG Giulini wieder unter den Top 10 Deutschlands, SFZ aufgestiegen in die 1. Liga und die Paradiesvögel in der Landesliga Rheinland-Pfalz auf Platz 2! Gefeiert wird auf der Dannstadter Höhe mindestens bis zum Segelfliegerfest am 16. September! [Runde|Tabelle|Ranking OLC]

Nervenaufreibende Hängepartie!

Ligabericht zur 18. Runde: Dass der Samstag nur durch seine Niederschlagsmengen glänzte, das war ja nichts Neues für diese Saison. Anfangs konnte man noch auf etwas Hangwind an der Bergstraße hoffen, aber schließlich blieben in Dannstadt die Hallentore zu.

Am Sonntagmorgen versprachen die Wettermodelle besseres Streckenwetter, in der Rheinebene wurde das aber zu einer nervenzehrenden Warterei.

Nach dem Motto „stets bemüht“ legte Andreas Schottmüller des Sonntags noch mit der Schwabbelscheibe Hand an die LAK-12. So sollte es dann flutschen: Andreas war um 14:40 Uhr im Schlepp und schaffte mit der KT scheinbar mühelos den Anschluss an die Thermik im Nordwesten; er kam mit 61km/h als Teambester wieder zurück.

Wie schwierig es wirklich war zeigt sich an der Leistung von Trainer Peter Mangold: Mit der LS8 (L8) erst abgesoffen, dann Stromausfall und beim dritten Versuch schon für außengelandet erklärt! Bis seine Wertungsstrecke über dem Nordpfälzer Bergland für einen 60er Schnitt reichte, musste er die frühe Beinahe-Außenlandung erst ausmerzen und dann die Thermikdauer voll ausreizen. Chapeau!

Gegen 15 Uhr wollten es auch Yannick Reichenberger und Lutz Hildebrandt im DuoDiscus (DL) wissen. Auf dem Satellitenbild zeigte sich, dass es an Hunsrück und Taunus besser sein sollte. Den Kurs weiter nördlich übers Nahetal angelegt, wurde es am Nordrand der ED-R-Baumholder aber zu schwierig, schließlich blieb nur der Rückzug nach Idar-Oberstein. Bei Schwenkbraten oder Rumpsteak lässt sich dort ja gut auf den Rückholer warten. Schade nur, dass es nicht zur Mindestwertung gereicht hatte.

Dadurch, dass wir keine drei Flüge in die Wertung brachten, wurde das Rundenziel klar verfehlt. Dennoch konnten wir zehn Punkte dem Mannschaftskonto hinzufügen. Das lässt uns für das Finale noch alle Chancen auf einen Aufstiegsplatz in den eigenen Händen! Petrus: Wie wäre es zum Schluss mal mit besserem Wetter für alle? Wir werden sehen (Runde/Tabelle)!

Kräftig gepunktet!

Ligabericht zur 17. Runde: Der Samstag war mal wieder nichts im Rheintal. Während Trainer Peter Mangold noch eifrig die Vereins-LS8 wieder wasserdicht machte, versuchte es einzig Andreas Schottmüller mit der LAK-12 mit einem Start, Zählbares war aber nicht zu vermelden.

Der Rest des Teams fieberte auf den Sonntag. Ein Hochdruckkeil sollte von Frankreich etwas Stabilisierung in die eingeflossene Kaltluft bringen, während im Südosten noch die feuchte Mucke der vorgelagerten Front wenig Hoffnung auf brauchbare Thermik bot.

Neben den Dauerfliegern des Erstliga-Teams standen diesmal Peter Mangold (LS8, L8) und Fritz Thiessen (DuoDiscus XLT, FT) im ersten Startblock auf der Dannstadter Höhe. Quasi als Späher machte sich Peter auf Richtung Westen, der Windströmung entgegen. Fritz hatte das Ziel Nord-Ost, an den Thüringer Wald.

Als der zweite Schwung der Liga-Piloten gut eine Stunde später in Dannstadt an den Start ging, war die Basis schon deutlich angestiegen, die Steigwerte im Rheintal aber noch ausbaufähig. Dafür boten die angrenzenden Wälder aber schon ausgezeichnete Bedingungen. Peter war vom Gegenwind-Schenkel so begeistert, dass er kurzerhand die Taktik änderte und entlang von Hunsrück und Taunus auf eine Umrundung des Frankfurter Luftraums setzte. Nach acht Stunden landete er als einer der Letzten wieder im Segelflug-Paradies, für die Speedwertung hatte er 103,9 km/h im Logger.

Minimal schneller war nur Bernd Schwehm (ASH31Mi, SKY) für das SFZ-Team. Er drehte über der Dillinger Hütte in den Rückenwind und schwabbelte mit 104,7 km/h den Wolkenaufreihungen entlang bis zum Main.

Die Hunderter-Serie komplettierte Frank Fröhlich (ASG32Mi, 63). Vom aufgeweichten Mosenberg wollte er nur einsitzig und ohne Wasser starten. Die Thermik zwischen Gießen und Hessisch-Lichtenau stand aber der im Pfälzerwald kaum nach, sodass Frank mit 101,7 km/h die Teamwertung auf 310 km/h katapultierte.

Bemerkenswert auch die Leistung von Junior Konstantin Dibbern, der die LS8 (S1) mit 95,1 km/h vom Hunsrück Richtung Odenwald jagte und dabei so manchen Liga-Profi weit distanzierte. 18 fette Punkte aufs Mannschaftskonto – in der Gesamttabelle jetzt Platz 6 – wir freuen uns auf die beiden letzten Runden und einen spannenden Aufstiegskampf (Runde/Tabelle)!

Nur was für die Langohren?!

Ligabericht zur 15. Runde: 20 Meter Spannweite sollten es schon sein, um am vergangenen Wochenende unter die ersten Drei des SFZ-Teams zu fliegen. Am Samstag galt es den lokalen Schauern, die sich schon vor 12:00 Uhr entwickelten, geschickt auszuweichen und möglichst nicht aus dem oberen Drittel des Konvektionsraumes herauszufallen. Der Sonntag war trotz gegenteiliger Vorhersage des GFS-Modells in der Rheinebene doch genauso „gut“ fliegbar. Deutlich mehr Wind machte es im unteren Höhenband aber noch anspruchsvoller – kein Wetter für die Hornissen!

Bernd Schwehm in der ASH31 (SKY, 72 km/h) und Fritz Thiessen/Roland Fricke im DuoDiscus XLT (FT, 71 km/h) standen am Samstagabend für das SFZ-Team in der Wertung. Sie schafften es vor und hinter den Schauern in der Rheinebene die Jojo-Strecken für die Ligawertung zu platzieren. Andreas Schottmüller, am Samstag noch kläglich an der Mindeststrecke gescheitert, zeigte am Sonntag sein Können und jagte die endlich wieder EASA-zertifizierte LAK-12 (KT) unter den Wolkenwürsten entlang. Nachdem Peter Höll am Vormittag noch an der Fahrwerksverriegelung á la CCCP verzweifelte, schaffte Andreas danach auf der sowjetischen Wunderwaffe der 1980er Jahre mit 71 km/h den schnellsten Schnitt des Tages von Dannstadt aus.

Deutlich schneller und damit Teambester war diesmal Frank Fröhlich (63, 86 km/h). Er flog bei kräftigem Westwind die ASG32Mi doppelsitzig vom heimatlichen Mosenberg aus. Zwischen Marburg und Grifte fand er zweimal ein Wolkenband, welches für die enorme Rückenwindkomponente aber etwas zu kurz war. Team-Resultat: Zehn Punkte auf das Mannschaftskonto und Gesamtplatz 7 verteidigt. Wir sind für die letzten Runden gerüstet und haben dann auch Mango, unseren Vorturner, wieder am Start (Runde/Tabelle)!

Alle wieder zuhause!?

Ligabericht zur 14. Runde: Die Wettbewerbe und Fluglager der letzten Wochen gingen zu Ende. Einige Segelflieger verbrachten den Samstag noch im zähen Urlaubsverkehr auf der Autobahn. In Dannstadt konnte der erste Rundentag aber genutzt werden, wenn auch das Wetter keine größeren Strecken, sondern nur JoJo-Flugwege im Heimatrevier zuliessen. Am Sonntag sollte es dann gar keine Thermik über dem Segelflugparadies Lu-Da geben.

Schnellste für das SFZ-Team waren Fritz Thiessen/Stefan Kuse im DuoDiscus XLT (FT, 79km/h). Die beiden holten zunächst bis zum Donnersberg gegen den Nordwest-Wind Anlauf und flogen dann mit Rückenwind bis ins Enztal im Nordschwarzwald, wo Stefan sein Zuhause hat.

Andreas Schottmüller in der Kestrel (2T) und Lutz Hildebrandt im Discus-2c/18 (3H) vermaßen im Teamflug noch einmal die Heimstrecke zwischen Lambrecht im Pfälzerwald und Sinsheim im Kraichgau. Mit indexkorrigierten 73 bzw. 71 km/h flogen sie schneller als das Junioren-Team Yannick Reichenberger/Max Engisch im DuoDiscus (DL, 65 km/h), die erst etwas später in die Luft kamen und dann im verbliebenen Zeitfenster die beste Thermik zwischen Sinsheim und Landau fanden.

Während es am Samstagabend noch nach einem zweistelligen Punkteergebnis aussah, wurde das Team am Sonntag von einigen Mannschaften aus Süddeutschland noch verdrängt, so dass für Runde 14 nur sechs Punkte in die Gesamtbilanz flossen. Platz 7 als Zwischenstand und noch 5 Runden bis zum Saisonfinale – Spannung pur in der 2. Bundesliga (Runde/Tabelle)!

Quer verteilt durch die Republik

Stendal, Schwandorf und Dannstadt – das waren die drei Startorte des SFZ-Teams für die 13. Runde.

Schon eine Woche verbrachten eine Vielzahl der Dannstadter Segelflieger ihr Sommerlager beim (ehemaligen?) Tabellenführer der 2. Liga, unseren Freunden aus Schwandorf. Wie überall in der Republik hatten die ersten Juli-Tage ein buntes Potpourri an Wetterkapriolen zu bieten. Am Samstag schafften es dann vier Dannstadter von Schwandorf aus einen Wertungsflug zu platzieren. 

Teamleader war wieder einmal Peter Mangold, der die Vereins-LS8 (L8) bewegte und sich aus der Oberpfalz Richtung Thüringerwald kämpfte. Sein Kommentar: „erst alles Mist, dann ging’s so“. Immerhin 106 km/h standen auf Peters Uhr.

Mit in Schwandorf gestartet waren auch Lutz Hildebrandt/Reinhardt Hähndel im DuoDiscus (DL) und Klaus Dibbern mit der LS 6 (WK). Ihnen gelang der Anschluss an den Thüringer nicht, was sich in deutlich geringeren Schnittgeschwindigkeiten niederschlug.

Frank Fröhlich/Andrea Abt verbrachten die Runde in Sachsen-Anhalt bei der DSM in Stendal. Mit der ASG32Mi zwar chancenlos in der Deutschen Meisterschaft gegen die EBs und Nimben gelang am Samstagnachmittag doch eine Mini-Racing-Aufgabe über 197 km. Keine großen Schnitte, aber mit 76 km/h wichtige Zähler für das Mannschaftsergebnis.

Von den Daheimgebliebenen in Ludwigshafen-Dannstadt schafften es Peter Höll/Fritz Thiessen mit dem DuoDiscus XLT (FT) unter die Top 3 der Mannschaftswertung. Erst spät ging es in der schwül-heißen Luftmasse los, aber die Heimstrecke zwischen Pfälzer- und Odenwald ermöglichte einen langen Schenkel Richtung Osten, so dass die beiden 77 km/h zum Teamergebnis beitragen konnten, bevor es dann ab Möckmühl wieder mit Turbo-Energie nach Hause ging.

Mannschaft-Fazit: Vierzehn Punkte für die Leistung in Runde 13, die Gesamtplatzierung konnte verteidigt werden. Die Urlaubsflieger bleiben noch eine Woche in der Oberpfalz. Vielleicht bietet sich ja in Runde 14 auch ohne Eigenstarter eine Chance auf Anschluss an die Rennstrecken an der Grenze zu Tschechien (Runde/Tabelle).

Wieder mehr Konzentration auf die Liga!

Ligabericht zur 9. Runde: Nachdem am Freitagabend mit der Siegerehrung das 32. Dannstadter Vergleichsfliegen unfallfrei beendet wurde, hieß es am Samstagmorgen wieder zeitig die Bundesliga-Rennmaschinen an den Startpunkt zu schaffen. Denn alle drei Dannstadter Teams hatten den Samstag als einzigen Flugtag der Runde ausgemacht, der Andrang an der Wassertankstelle war entsprechend groß. Für den Sonntag drohte eher drückend heißes Badewetter in der Rheinebene.

Ganz früh gab es durch die hohe Bodenfeuchte erst mal Nebelschwaden, gegen 11:30 Uhr lag die Basis dann endlich bei knapp 1.000 m an der Haardtkante und Fritz Thiessen mit dem DuoDiscus XLT „FT“ startete als erster für das Team SFZ. Ein „enges Pattern“ rechtsherum um den Frankfurter Luftraum brachte ihn wieder zurück nach Dannstadt, der Taunus lieferte die beste Thermik und einen 80er Schnitt. Schneller war für das SFZ nur Peter Mangold, der sich die Vereins-LS7 „CH“ geschnappt und aus der niedrigen Rheintal-Thermik über den Pfälzer Wald an die Dillinger Hütte gezaubert hatte. Von dort dann mit leichter Rückenwindkomponente an die Odenwaldkante ergab einen 89er Schnitt. Frank Fröhlich mit der „SKY“ (ASH31-18) kämpfte vom Mosenberg aus mit größeren Abschirmungen, zwischen Stadtallendorf und Sontra standen dann 77 kmh auf der Uhr.

Erfreulich die große Mannschaftsbeteiligung am Samstag – acht Flüge in der Wertung: alte Hasen wie Trainer Peter Franke (Hornet „B“) zogen Hoffnungsträger wie Konstantin Dibbern (LS8 „L8“) oder Liga-Neulinge wie Gregor Sturm/Tobias Zilkens (DuoDiscus „DL“) mit in das Bundesliga-Feeling. So macht das Spaß, auch wenn uns die Rennstrecken-Piloten mal wieder zeigten, was schnelle Flüge sind (Runde/Tabelle)!

Magere Ausbeute

Ligabericht zur 7. Runde: Hitze, müde Luftmassen und das erste Wertungswochenende des Dannstadter Vergleichsfliegens, in das fast alle Piloten des SFZ in irgendeiner Form eingebunden waren, bildeten die Rahmenbedingungen für das vorletzte Wochenende. In die Wertung flogen Peter Mangold (LS7 „CH“, 88,45 km/h), Frank Fröhlich (ASG 32 Mi „63“, 63,68 km/h) und Dominik Lott (LS8 „L8“, 60,17 km/h). Rundenplatz 20 und ein Punkt ergaben Tabellenplatz 4.

Ligabericht zur 8. Runde: Unwetterwarnungen, heftige Niederschläge und das zweite Wertungswochenende des Dannstadter Vergleichsfliegens waren die negativen Vorzeichen für die Ligarunde des vergangenen Wochenendes. Prompt konnte keine Wertung erflogen werden, null Punkte sorgten für ein deutliches Abrutschen in der Tabelle auf Platz 10.

Trotz vieler Teilnehmer nur Trostpünktchen

Ligabericht zur 6. Runde: Der Samstag wurde vorab als der deutlich schlechtere Rundentag ausgemacht. So lies sich nur Norman Stirbu mit der LS8 „D9“ an den wolkenverhangenen Pfälzer Himmel schleppen. An der Bergstraße erreichte er die entscheidenden Kilometer, um die Wertung (59,0) aufzumachen.

Sonntagfrüh machte sich die Platzenge der nach intensiven Regenfällen von Wasserlöchern übersäten Spielwiese auf der Dannstadter Höhe unangenehm bemerkbar. Disziplin gehört eben auch mit zum Segelfliegen. Danke an Charly Müller, der uneigennützig auf einen frühen Segelflugstart verzichtete und stattdessen mit der zweiten Remo half, die Kameraden in die Luft zu bringen.

Die Taktik der Zweitliga-Mannschaft, erst in der 2. Schleppwelle bei angestiegener Basis und besten Steigwerten auf Strecke zu gehen, ging diesmal nicht auf. Die Thermik zwischen Pfälzerwald und Odenwald konnte mit den Rennstrecken der Republik nicht mithalten. Doch den weiten Anflug auf die Alb riskierten die Wenigsten.

Schnellster in Runde 6 waren Dennis Parkins (ASW20 „6&W“, 91,2), der im Team mit Andreas Schottmüller (LS7 „CH“, 86,6) unterwegs war, und als Zweitplatzierter Peter Franke (Hornet „B“, 90,3). Zwölf Piloten haben sich für das Team diesmal in die Wertung eingetragen; die größte Strecke schaffte Senior Fritz Thiessen, der sich in gut acht Stunden um Stuttgart herumkämpfte. In der guten Thermik über der Alb war er dann ohne Copilot und Wasserballast einfach zu leicht für tolle Schnitte.

Fazit: Motivation hoch, Resultat mager – das können wir besser (Runde/Tabelle)!

Den Samstag verschlafen, am Sonntag heftige Gewitter-Ritte!

Ligabericht zur 5. Runde: Obwohl die Schauertätigkeit am Samstag deutlich lokaler vonstatten ging als erwartet hatten die meisten SFZ-Piloten doch auf den Sonntag gesetzt. Nur Andreas Schottmüller war in die LS7 gehüpft und notierte über 1,5 Stunden schon mal einen Wertungsflug.

Sonntagfrüh konnte man dann glauben, das 32. Dannstadter Vergleichsfliegen sei um ein paar Tage vorgezogen. Die Startaufstellung der drei Liga-Teams war beeindruckend. Nur die Schleppis waren unterbesetzt, sodass auch die G109 für die wasserunbelasteten Clubbies zum Einsatz kam.

Unseren Oldie Fritz Thiessen hielt es nicht am Boden, er starte als Erster und meldete bald 1.600 m Basis über dem Pfälzer Wald. Bis die Meute dann in der Luft und an der Haardtkante war standen schon mehrere Schauer über der tiefgrünen Waldlandschaft.

Aufgabe war es dann, die 2,5 Stunden voll zu machen, möglichst wenig Wasser einzusammeln und doch die Steiggebiete vor den Schauern konsequent zu nutzen. Andreas, diesmal mit der Kestrel unterwegs, musste bei 6m/s einsehen, dass gute Störklappen nicht nur im Endteil nützlich sein können.

Die schnellsten im Team waren diesmal Peter Mangold (LS8 „L8“, 95,3), Peter Franke (Hornet „B“, 88,2) und Bernd Schwehm mit Co Lutz Hildebrandt (ASG 32 Mi „63“, 88,0).

Auch der Dannstadter Flugplatz wurde von einer kräftigen Zelle mit Starkregen und heftigen Böen bei hochvoltiger Beleuchtung bedacht, sodass nicht alle den Heimflug antreten konnten. Schleppi Walter Decker staunte aber nicht schlecht, als einige Youngster den servierten Burger einem frühzeitigen Rückschlepp vorzogen und ihn erst mal zum nächsten Flugplatz schickten!

Fazit: 271 km/h und 15 Punkte auf das Liga-Konto – tolle Team-Leistung (Runde/Tabelle)!